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Neues von unserer Klinik – aus Oktober 2025

30. Oktober 2025

Im Gegensatz zur Gesprächstherapie hat die Kunsttherapie ein Mittel – nämlich den künstlerischen Ausdruck der Patient/innen, um Ungesagtes, Unsagbares oder Unbewusstes sichtbar zu machen. Oft staunen die Patient/innen selbst darüber, welchen Ausdruck sie hervorbringen. Der Umgang mit Farben dient auch dazu, wieder einen Zugang zu seinen Gefühlen zu bekommen.

Hier wird meist mit Acrylfarben gearbeitet, mit Pinseln oder Spachteln. Es dürfen aber auch Buntstifte, Wachsmalkreiden oder Kohle verwendet werden.

Die Bilder, die in der Kunsttherapie oder auch im Freizeit-Malen entstehen, sind nicht gefällig, d.h. sie sind nicht dazu da, im Wohnzimmer aufgehängt zu werden. Sie sind vielmehr so etwas wie ein Tagebucheintrag – höchst intim, sehr wahr und dienen der Bewusstwerdung, dem eigenen Wachstum und tragen bestenfalls zur Heilung bei.

Für die Kunsttherapie sind keine Vorkenntnisse vonnöten, denn es wird oft unterbewusst ein abstrakter Ausdruck gefunden. Manche Menschen brauchen lange für ein Bild (teilweise mehrere Wochen), manche sind schnell. Jeder Mensch hat seinen eigenen Rhythmus, den es zu achten gilt. Bilder sind wie das Leben, sie können sich mit der Zeit verändern oder können korrigiert werden. Bis man ein schwarzes Bild aber wieder mit hellen und leuchtenden Farben übermalt bekommt, braucht es viel Zeit und Mühe.

Unsere Kunsttherapeutin, Frau Bramati, hat nach ihrem Kunst- und Kulturstudium eine Ausbildung zur Kunsttherapeutin absolviert und nimmt seit über zehn Jahren zwei Mal im Jahr an therapeutischen Fortbildungen teil. Hier in der Klinik gibt es die beiden Kunsttherapieformen „Gestalttherapie“ und „künstlerischer Ausdruck“. 

Frau Bramati nimmt in ihren Therapien eine dienende und tief einfühlsame Haltung ein. Sie stellt Arbeitsmaterial zur Verfügung, schafft einen ruhigen geschützten Raum, unterstützt mit kleinen Anregungen, stellt Fragen zu den Ausdrucksformen und Gefühlen und regt damit Prozesse im Bewusstsein der Patienten an, die sich in den Bildern zeigen.

Hier sind Schmerz, Trauer, Angst, Wut, aber auch Ausbruch aus der Enge, der Wunsch nach Veränderung und vieles mehr zu erkennen. Am Ende jeder Therapiestunde werden die Patienten gefragt, wie es ihnen mit den Bildern geht und es entsteht eine kleine Gesprächs- und Integrationsrunde.

Unser neuer Pappelrundweg 

In den letzten Wochen wurde unser Klinikrundweg erweitert. Bisher konnte man nur den befestigten Weg um die Klinikgebäude als Rundweg nutzen. Nun haben unsere Hausmeister in fleißiger Wochenendarbeit zusätzlich einen schönen Wanderweg von rund 1.100 Metern Länge (ohne Autoverkehr!) geschaffen, Rasen gesät und planiert (siehe gestrichelte Linie im Bild). Dieser Weg ist gesäumt von über tausend Pappeln, die eine Fachfirma gepflanzt hat.

Es dauert zwar noch ein Weilchen, bis dieser Weg auch begehbar ist, denn jetzt muss der Rasen erst einmal aufgehen + wachsen und der Boden muss fest werden und dem Regenwetter standhalten. Aber im Frühjahr sollen auch Bänke hinzukommen und zum Verweilen einladen.

 

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